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Stress

Stress empfinden viele Menschen an ihrem Arbeitsplatz. Was bedeutet das eigentlich? Gibt es Stress auch in Ihrem Unternehmen? Welche Auswirkungen hat Stress für Sie und Ihre Beschäftigten? Was können Sie dagegen tun?

Mit unserem Modul "Stress" wollen wir Sie aufklären und Ihnen helfen, Stress am Arbeitsplatz zu bewältigen.

Auf den Beschäftigten wirken eine Vielzahl von Einflüssen. Dabei wird unterschieden zwischen außerbetrieblichen Einflüssen, wie z. B. Arbeitsmarkt und Wirtschaftslage, organisatorischen Einflüssen, die sich aus dem Arbeitsumfeld ergeben, wie z. B. Arbeitsaufgaben, Arbeitsmittel und Arbeitsablauf sowie den individuellen Einflüssen, wie Persönlichkeit, Fertigkeit/Qualifikation und Lebenswelt.

Hierbei ist zu berücksichtigen, dass oftmals nicht ein Einzeleinfluss zu Stress führt. Vielmehr sind Dauer, Stärke, Verlauf und Kombination der Einflüsse sowie die Bewältigungsstrategie des Einzelnen ausschlaggebend.

Grundsätzlich führt Stress zu zwei unterschiedlichen Arten der Beanspruchung:
  • kurzfristige Beanspruchung mit positiven und negativen Auswirkungen
    Positiv: Anregung, Aktivierung, Leistungssteigerung
    Negativ: Ermüdung, Monotonie
  • langfristige Beanspruchung mit positiven und negativen Auswirkungen
    Positiv: Übung, Weiterentwicklung, Sicherheit, Wohlbefinden
    Negativ: Unzufriedenheit, Resignation, psychosomatische Erkrankungen (Kopfschmerzen, Herz-/Kreislaufbeschwerden, Magen-/Darmbeschwerden, Schlafstörungen, etc.), Fehlzeiten, Burn-Out-Syndrom, chronische Krankheiten, erhöhter Nikotin-, Alkohol oder Tablettenkonsum, innere Kündigung


Vielleicht ist Ihnen in Ihrem Unternehmen schon einmal aufgefallen, dass einzelne Beschäftigte keine ausreichenden Arbeitsergebnisse liefern oder häufiger krank sind als andere, oder dass die Konzentrationsfähigkeit und damit die Leistung einzelner abgenommen hat. Oder aber, dass der ein oder andere gereizter reagiert als üblich.

Nutzen Sie als Unternehmer Ihre Chance, die Arbeit in Ihrem Unternehmen so zu gestalten, dass negative Auswirkungen vermieden werden um vielmehr ein Leistungsoptimum zu erreichen. Wichtig ist, dass Sie den Menschen als Individuum wahrnehmen und die Situation des Einzelnen berücksichtigen und darauf eingehen. Dies erfordert eine gute Beobachtungsgabe und viel Fingerspitzengefühl. Bedenken Sie hierbei, dass die Bewertung der psychischen Belastung immer subjektiv ist. Zum einen haben Sie als Beobachter eine subjektive Meinung, zum anderen hat auch der jeweilige Beschäftigte seine Sicht der Sachlage. Weiterhin reagiert jeder Mensch unterschiedlich.

Die Ratgeber zum Thema "Stress" am Arbeitsplatz wollen sensibilisieren und ein stückweit Beratung und Hilfe bieten. Wir wählen hier bewusst den Ausdruck "Stress" anstelle von "Psychische Belastungen", da erster in der Umgangssprache geläufiger ist. Auch setzen wir vorrangig den Fokus dieser Darstellung auf die negativen Belastungen und somit auf den hiervon ausgelösten "Stress".


Hinweis: Von der Möglichkeit der automatischen Auswertung Ihrer Antworten wurde hier bewusst abgesehen.

Das Modul Stress enthält folgende Ratgeber:
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